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Selbständige bekommen Hilfe vom Bund – so müssen sie vorgehen

Selbständig Erwerbende, die wegen behördlichen Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus Erwerbsausfälle erleiden, werden entschädigt, sofern nicht bereits eine Entschädigung oder Versicherungsleistung besteht.

Wer hat Anspruch auf Taggelder?
Eine Entschädigung ist für folgende Fälle vorgesehen:

  • Schulschliessungen (Selbständige bekommen Geld für Kinderbetreuung)
  • Ärztlich verordnete Quarantäne
  • Schliessung eines selbstständig geführten öffentlich zugänglichen Betriebes, z.B. Coiffeure

Die Regelung gilt auch für freischaffende Künstlerinnen und Künstler, die einen Erwerbsunterbruch erleiden.

Ausbezahlt wird 80 Prozent des Einkommens, aber höchstens 196 Franken pro Tag. Die Anzahl Taggelder für Selbstständige in Quarantäne oder mit Betreuungsaufgaben ist auf 10, respektive 30 Tage befristet.

Wie müssen die Gelder beantragt werden?
Selbständige müssen sich bei Ihrer Ausgleichskasse melden, bei der sie AHV-Beiträge bezahlen und abrechnen. Diese informiert darüber, wie die Entschädigung beantragt werden muss.

Kann man sich schon anmelden?
Die Verordnung des Bundesrats gilt ab Donnerstag (26. März), ab dann können offiziell Anmeldungen eingereicht werden. Allerdings sind auf den Websites der Ausgleichskassen bereits die entsprechenden Anmeldeformulare aufgeschaltet. Weil die Anträge geprüft werden müssen, werden erste Auszahlungen voraussichtlich erst Mitte April erfolgen.

 

Massnahmen Corona-Virus Geschäftsstelle Twin Treuhand AG Sursee

Der Bundesrat hat die "ausserordentliche Lage" ausgerufen und ab sofort gilt nationaler Notstand.  Aufgrund der Verbreitung des Corona-Viruses bleibt unsere Geschäftsstelle bis mindestens am 19. April 2020 in reduziertem Umfang für Auskünfte und Supportfragen offen. Sie erreichen uns weiterhin unter Tel. Nr. 041 925 80 65 oder per mail mail@twin-treuhand.ch. Dank der Digitaliserung ist es unseren Mitarbeitern möglich ihre Arbeit von zu Hause im Home-Office zu erledigen. Ihr/e Mandatsleiter/in ist auch in dieser Zeit für Sie per mail erreichbar vorname.nachname@atsursee.ch. Kundenkontakte finden nur noch per Mail und Telefon statt.  Wir danken fürs Verständnis und wünschen Ihnen beste Gesundheit!


Der Bundesrat hat am 20. März 2020 die Verordnung über den befristeten Verzicht auf Verzugszinsen bei verspäteter Zahlung von Steuern, Lenkungsabgaben und Zollabgaben sowie Verzicht auf die Darlehensrückerstattung durch die SGH (COVID-19-Verzichtsverordnung) per 21. März 2020 in Kraft gesetzt (AS 2020 861; vgl. Beilage).
Gemäss Artikel 3 dieser Verordnung gilt bezüglich der direkten Bundessteuer Folgendes:
Vom 1. März 2020 bis zum 31. Dezember 2020 ist bei verspäteter Zahlung der direkten Bundessteuer, die in diesem Zeitraum fällig wird, kein Verzugszins geschuldet.
Für alle natürlichen und juristischen Personen wird bei Steuerforderungen (nicht jedoch bei Bussen oder Kosten) auf die Erhebung von Verzugszinsen verzichtet, wenn die Steuerforderung im Zeitraum zwischen dem 1. März 2020 und 31. Dezember 2020 fällig geworden ist. Der Verzicht auf den Verzugszins ist befristet bis zum 31. Dezember 2020. Dieser befristete Verzicht auf die Erhebung von Verzugszinsen gilt sowohl für Steuerforderungen der Steuerperiode 2020, als auch für Steuerforderungen früherer Steuerperioden, sofern jeweils die Fälligkeit der provisorischen oder definitiven Rechnung im Zeitraum vom 1. März 2020 bis zum 31. Dezember 2020 liegt. Ebenfalls Anwendung findet diese Regelung für Fälligkeiten gemäss Artikel 161 Absätze 1, 3 und 4 DBG bzw. Artikel 1 der Verordnung vom 10. Dezember 1992 über die Fälligkeit und Verzinsung der direkten Bundessteuer (SR 642.124).
Ferner ist auf die Möglichkeit hinzuweisen, Zahlungserleichterungen gemäss Artikel 166 des Bundesgesetzes vom 14. Dezember 1990 über die direkte Bundessteuer (DBG, SR 642.11) zu gewähren. Ist demnach die Zahlung der Steuern, Zinsen und Kosten oder einer Busse wegen Übertretung innert der vorgeschriebenen Frist für den Zahlungspflichtigen mit einer erheblichen Härte verbunden, so kann die Bezugsbehörde die Zahlungsfrist erstrecken oder Ratenzahlungen bewilligen (vgl. Art. 166 Abs. 1 DBG). Im Zusammenhang mit dem Coronavirus und den damit verbundenen wirtschaftlichen Einschränkungen empfiehlt die Eidgenössische Steuerverwaltung eine wohlwollende Behandlung entsprechender Gesuche.

Seit dem 1. Juli 2019 erreichen Sie von der Twin Treuhand AG, Sursee in unseren frischen Büroräumen an der Grenzstrasse 3b in 6214 Schenkon.

Freundliche Grüsse

 

Das Twin Treuhand AG-Team

 

 

 

Ihr Dienstleistungsbetrieb im Bereich Treuhand für kleine und mittlere Unternehmen.

Die Twin-Treuhand AG, Ihr Dienstleistungsbetrieb im Bereich Treuhand und Beratungen für kleine und mittlere Unternehmen (KMU).

Dank unserem umfangreichen Wissen und unserer Erfahrung können wir auf ihre Bedürfnisse und Wünsche eingehen.

Wenn Sie Fragen haben oder uns unverbindlich kennenlernen möchten, freut sich unser Team, wenn sie mit uns Kontakt aufnehmen.